Bericht vom Ragnarök 2011 in Lichtenfels Teil3

Weiter gehts mit meinem Bericht vom Ragnarök Samstag.

Gegen 12 Uhr dachte ich mir, da ich im Auto nächtigte, ich sollte dringest die Fenster einen Spalt öffnen da ich sonst nen Hitzschlag bekäme. Knapp ne Stunde später, hielt ich es trotz dem Luftzug und 1 Schmilliarden Pollen nicht mehr im Auto aus, und krabbelte aus dem Auto.

Nachdem ich mich ein wenig kultiviert hatte, war ich doch recht erstaunt darüber das doch so viele Leute um diese Uhrzeit schon die Bühne belagerten. In diesem Moment spielten Path of Golgonda.

Zwischenzeitlich bekämpften sich die Horden der beiden Seiten um Ihre Ehre zu retten. Man beachte den teilnahmslosen Viking der sich kein Stück bewegt. Schiedsrichter?

Ein Gespräch mit dem “Merchandise – Stand – Besitzer” Ketzer hat mich zum nachdenken angeregt. Er erklärte mir auf mein Nachfragen das er ja nicht wirklich an so einem Festival was verdient bzw. das was übrig bleibt. Standgebühren, die Anfahrt und sonstige Kosten die man erstmal aufbringen muss. Beim Verkauf von Shirts und Cds bleibt halt nicht soviel hängen, aber dennoch fährt er auf jedes einigermaßen Underground Festival, dem Spass wegen. Das verdient meiner Meinung nach Respekt. Eigentlich wollte ich ihn auf ein kleines Interview einladen, er lehnte aber dankend ab.

Mir wurde später mitgeteilt, dass mir der Raum in dem ich die Interviews geführt habe, eine gewisse Zeit nicht zur Verfügung steht. Grund dafür war eine Bandprobe der großartigen Twilight of the Gods.
Die Musik der probenden Band schallte während der 2 Stunden durch die geöffneten Fenster auf den Campingplatz. Mich würde es mal interessieren wieviel von den anwesenden Gästen das bemerkt hatten.

Eben grad noch warm wie Sau, zieht ein kräftiges Gewitter über uns hinweg. Zum Glück hielt der Regen nicht lange an. Was den Besuchern aber nix weiter ausmachte, da der Alkoholpegel durchaus eine Höhe erreicht hatte, in der es einem herzlich scheiß egal ist obs regnet oder nicht.

So nun aber eïs kucken gehen. Die Band erzeugte mit Ihrer Musik und jede Menge Nebel eine Stimmung die mir das Blut in den Adern gefrieren ließ. Klasse Auftritt.

Direkt danach eine meiner Lieblingsbands. Agrypnie. Bisher hab ich die Band 2 mal gesehen und mit jedem Mal steigert sich die Performance. Das Konzert gipfelte mit einem Gastsänger, Alboin von eïs. Während sich Torsten, trotz seiner gebrochenen Hand an die Gitarre setzte. Gemeinsam performten sie “Brücke aus Glas”. (Ich habe einen Livemitschnitt gemacht der die tage auch auf Youtube aufschlagen wird)Großartig. Etz könnt ich eigl heim gehen. Aber ich hab da ja noch Verpflichtungen

Das Interview mit Eïs zum Bespiel. Wie die anderen Interviews wir auch dieses früher oder später in meiner Video Sektion auftauchen. Nur Geduld.

Für den Rest des Abends war ich einfach nur Fan. Schaute mir Thyrfing an und später dann die mächtigen Twilight of the Gods. Ein Muss für jeden Bathory Fan. Laut Wikipedia war das der letzte Deutschland Gig überhaupt. Ein Prost auf alle die dabei waren.

Den Rest des Abends widmete ich wiederum, ähnlich wie am Vortag netten Menschen und Hopfenkaltschale.

Sehr gerne komme ich wieder zum Ragnarök. Sehr nette Veranstalter, entspannte Atmosphäre faire Preise (Bier 2,50 – 0,4 l) (Currywurscht 3,50) und klasse Bands. Also mich seht ihr nächstes Jahr wieder. Danke Ragnarök….

Gerne würde ich wissen wie Ihr das WE verbracht habt. Schreibt doch einfach in die Kommentare oder auf meine Facebook Seite. Den Link findet ihr -> Da drüben.


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